Abhängigkeits­erkrankungen

25 Einrichtungen

Die körperlichen, psychischen und sozialen Folgen einer Suchterkrankung sind meist gravierend für die Betroffene oder den Betroffenen und die Angehörigen. Eine Entzugsbehandlung im Akutkrankenhaus zeigt eventuell nur kurzfristige Erfolge, Rückfälle sind häufig. Während der Rehabilitation von Patientinnen und Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen werden bei MEDIAN alle körperlichen und psychischen Einschränkungen und deren Auswirkungen auf die Teilhabe erfasst und in eine maßgeschneiderte Therapieplanung integriert. Eine komplexe psychometrische Diagnostik liefert essenzielle Informationen zur Erreichung des Therapieziels. MEDIAN arbeitet eng mit Ärzten, psychotherapeutischen Fachkräften, Suchtberatungsstellen und Behörden zusammen. Die Rehabilitanden lernen im Zuge ihres Aufenthalts, ihre Abhängigkeitsentwicklung zu verstehen. Auch Methoden der Verhaltenstherapie werden eingesetzt – so erlernen die Patientinnen und Patienten alternative Bewältigungsstrategien und funktionalere Verhaltensweisen.

 

Die körperlichen, psychischen und sozialen Folgen einer Suchterkrankung sind meist gravierend für die Betroffene oder den Betroffenen und die Angehörigen. Eine Entzugsbehandlung im Akutkrankenhaus zeigt eventuell nur kurzfristige Erfolge, Rückfälle sind häufig. Während der Rehabilitation von Patientinnen und Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen werden bei MEDIAN alle körperlichen und psychischen Einschränkungen und deren Auswirkungen auf die Teilhabe erfasst und in eine maßgeschneiderte Therapieplanung integriert. Eine komplexe psychometrische Diagnostik liefert essenzielle Informationen zur Erreichung des Therapieziels. MEDIAN arbeitet eng mit Ärzten, psychotherapeutischen Fachkräften, Suchtberatungsstellen und Behörden zusammen. Die Rehabilitanden lernen im Zuge ihres Aufenthalts, ihre Abhängigkeitsentwicklung zu verstehen. Auch Methoden der Verhaltenstherapie werden eingesetzt – so erlernen die Patientinnen und Patienten alternative Bewältigungsstrategien und funktionalere Verhaltensweisen.

 

Patientenmerkmale

In den Kliniken und Einrichtungen von MEDIAN werden vielfältige Patientengruppen behandelt.

7.406 Patient­innen & Patienten in der Abteilung für Abhängig­keiten

Im Jahr 2024 wurden über 7.400 Patientinnen und Patienten in den Abteilungen für Abhängigkeit von MEDIAN stationär behandelt.

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80 % der Leistungen übernimmt die gesetzliche Rentenver­sicher­ung

Im Jahr 2024 war die gesetzliche Rentenversicherung mit einem Anteil von 80 % der größte Leistungsträger, gefolgt von der gesetzlichen Krankenversicherung, die 17 % der Leistungen übernahm.

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Durchschnitt­lich 84 Tage Rehabilitation

Durchschnittlich verbringen die Patientinnen und Patienten der Abhängigkeitserkrankung zwölf Wochen in den MEDIAN Einrichtungen.

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Patientinnen & Patienten sind im Schnitt 44 Jahre jung

Die Patientinnen und Patienten in den Fachabteilungen für Abhängigkeitserkrankungen hatten im Jahr 2024 ein Durchschnittsalter von 44 Jahren.

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Alkoholsucht wird am häufigsten behandelt

Die am häufigsten erfasste Hauptdiagnose in der Abhängigkeitserkrankung war in 2024 mit 75 % die Alkoholsucht, was einen von vielen Behandlungsschwerpunkten von MEDIAN darstellt. Unsere Expertise umfasst die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit diversen Abhängigkeitserkrankungen. Die zahlreichen Behandlungsoptionen ermöglichen es uns, individuell auf alle Bedürfnisse einzugehen und die bestmögliche Therapie für unterschiedliche Herausforderungen zu bieten. Unter "Übersicht" sind die fünf häufigsten Hauptdiagnosen der Abhängigkeitserkrankung einsehbar.

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Zufriedenheit

Am Ende des Reha-Aufenthalts werden die Patientinnen und Patienten digital nach ihrer Zufriedenheit zu verschiedenen Themen befragt. 

85 % Weiter­empfehlung – ein tolles Ergebnis

Mithilfe der digitalen Zufriedenheitsbefragung am Ende des Aufenthalts wird deutlich, dass 85 % der Patientinnen und Patienten in 2024 die Rehabilitation in der Indikation Abhängigkeitserkrankungen bei MEDIAN weiterempfehlen.

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Qualitätsstandards

Die folgenden Kennzahlen zeigen die gute Erfüllung der Vorgaben der Deutschen Rentenversicherung zu den Rehabilitationsinhalten.

98 von 100 Qualitäts­punkte: Top-Wert bei Abhängigkeits­erkrankungen

Für jede Rehabilitation gibt es Vorgaben zu den therapeutischen Behandlungen, was die Vielfalt, Menge und Dauer betrifft. Das heißt Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTL). Bei voller Erfüllung der DRV-Vorgaben können bis zu 100 Qualitätspunkte erreicht werden. Das Leistungsniveau bei Abhängigkeitserkrankungen hatte 2024 einen neuen Spitzenwert von 98 Punkten.

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97 von 100 Qualitäts­punkte: Spitzenwert bei Alkoholab­hängigkeit

Die DRV überprüft, ob die richtigen Therapien und Behandlungen durchgeführt werden. Dafür gibt es bestimmte Vorgaben, die sogenannten Reha-Therapiestandards (RTS). Werden alle Vorgaben erfüllt, können maximal 100 Qualitätspunkte erreicht werden.

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Behandlungserfolge

Folgend sind die Daten der Ergebnisqualität für die Abhängigkeitserkrankungen zu sehen. In der Behandlung der Abhängkeitserkrankungen kommen Patient-Reported Outcome Measures (PROMs) zum Einsatz. Das bedeutet, dass Patientinnen und Patienten vor, während und nach ihrem Aufenthalt über das digitale Fragebogenportal von MEDIAN zu ihrem Gesundheitszustand befragt werden. So lässt sich die Wirksamkeit der Rehabilitation auch aus Patientensicht darstellen.

85 % empfinden den persön­lichen Behand­lungs­erfolg als gut oder sehr gut

Der subjektive Behandlungserfolg wird mit der Zufriedenheitsbefragung am Ende der Rehabilitation erfragt. Dabei schätzen die Patientinnen und Patienten ein, inwieweit sich ihr Wohlbefinden durch die Behandlungen verbessert hat.

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Über 60% mit gestärkter psychischer Gesundheit

Bei der Betrachtung des globalen Kennwerts GSI zeigt sich, dass von den 2244 Patientinnen und Patienten über 60 % eine Verbesserung ihrer psychischen Gesundheit während ihres Aufenthaltes feststellen.

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Messbar mehr Wohlbefinden!

Die Ergebnisse des SCL-K9-Fragebogens zeigen, dass die Patientinnen und Patienten zwischen Aufnahme und Entlassung in allen Bereichen der psychischen und körperlichen Beschwerden eine Verbesserung empfinden.

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48 % sind über ein Jahr abstinent

Es zeigt sich, dass über die Hälfte der Patientinnen und Patienten ganzjährig abstinent geblieben sind.

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