Patientenmerkmale
In den Kliniken und Einrichtungen von MEDIAN werden vielfältige Patientengruppen behandelt.
70 % der Leistungen übernimmt die gesetzliche Rentenversicherung
Die gesetzliche Rentenversicherung war im Jahr 2024 der Hauptleistungsträger, indem sie 70 % der erbrachten Leistungen übernahm. Zudem übernahm die gesetzliche Krankenversicherung 22 % der Leistungen in der HTS.
Verteilung Leistungsträger
Die Grafik zeigt die Verteilung der Leistungsträger in der HTS im Jahr 2024.
Durchschnittlich 28 Tage Rehabilitation
Durchschnittlich verbringen die Patientinnen und Patienten in den HTS-Fachabteilungen 28 Tage in den MEDIAN Einrichtungen. Über zwei Drittel bleiben zwischen 27 und 41 Tagen.
Übersicht der Verweildauer
Das Diagramm verdeutlicht, dass die Mehrheit der Patientinnen und Patienten (69 %) zwischen 27 und 41 Tagen in der Einrichtung verweilen. Bei 4 % der Patientinnen und Patienten dauerte die Reha-Maßnahme länger als 42 Tage.
Patientinnen & Patienten sind im Schnitt 59 Jahre jung
Die Patientinnen und Patienten in der HTS hatten im Jahr 2024 ein Durchschnittsalter von 59 Jahren. Während der Rehabilitation waren 82 % der Patientinnen und Patienten über 50 Jahre alt.
Übersicht der Altersstufen
Die Grafik zeigt die Verteilung der Altersstufen in der HTS bei MEDIAN. Die überwiegende Mehrheit (82 %) war zum Zeitpunkt der Rehabilitation älter als 50 Jahre.
Hörverlust wird am häufigsten behandelt
Die am häufigsten erfasste Hauptdiagnose in der HTS war in 2024 mit 49 % der Hörverlust durch Schallleitungsstörung. Durch psychologische Unterstützung können schwerhörige und ertaubte Menschen Bewältigungsmechanismen entwickeln, um im Alltag besser mit ihrer Hörstörung umzugehen. Im Rahmen der Rehabilitation lernen Patientinnen und Patienten mit Tinnitus und Hyperakusis, wie sie belastende Geräusche neutral wahrzunehmen.
Verteilung der Hauptdiagnosen
Alle Patientinnen und Patienten haben eine Haupt- und teilweise mehrere Nebendiagnosen für den Reha-Aufenthalt. Die abgebildeten fünf Hauptdiagnosen machten im Jahr 2024 etwa 99 % aller Diagnosen in der HTS aus. Der Hörverlust durch Schallleitungsstörung war die häufigste Hauptdiagnose.
Zufriedenheit
Am Ende des Reha-Aufenthalts werden die Patientinnen und Patienten digital nach ihrer Zufriedenheit zu verschiedenen Themen befragt.
94 % Weiterempfehlung – ein tolles Ergebnis!
Mithilfe der digitalen Zufriedenheitsbefragung am Ende des Aufenthalts wird deutlich, dass hervorragende 94 % der befragten Patientinnen und Patienten in 2024 unsere Rehabilitation weiterempfehlen würden.
Bewertete Kategorien
Die Grafik zeigt, wie viel Prozent der Patientinnen und Patienten in der HTS mit den verschiedenen Kategorien zufrieden sind.
Anzahl
Als Grundlage für diese Auswertung dienen die 2.085 digital erfassten Fragebögen.
Qualitätsstandards
Die Kennzahlen zeigen klar: MEDIAN setzt Reha-Standards auf höchstem Niveau um!
100 von 100 Qualitätspunkte: Höchstpunktzahl bei HTS
Für jede Rehabilitation gibt es Vorgaben zu den therapeutischen Behandlungen, was die Vielfalt, Menge und Dauer betrifft. Bei voller Erfüllung der DRV-Vorgaben können bis zu 100 Qualitätspunkte erreicht werden. Das Leistungsniveau in den Fachabteilungen für Hörstörungen, Tinnitus, Schwindel (HTS) liegt bei 99,8 Punkten.
Einzelkennzahlen
Die Gesamt-Qualitätspunkte setzen sich aus den drei Einzelwerten für die Leistungsverteilung, -menge und -dauer der Therapien und Behandlungen zusammen.
Datengrundlage
In die Auswertung werden die Daten und Qualitätspunkte aller Fachabteilungen für HTS von MEDIAN einbezogen. Die Datenauswertung erfolgt über das interne MEDIAN Reportingsystem.
Behandlungserfolge
Folgend sind die Daten der Ergebnisqualität für die HTS zu sehen. Neben den Ergebnisparametern, die vom ärztlichen und therapeutischen Personal erfasst werden (Scores), kommen in der HTS auch Patient-Reported Outcome Measures (PROMs) zum Einsatz. Das bedeutet, dass Patientinnen und Patienten vor, während und nach ihrem Aufenthalt über das digitale Fragebogenportal von MEDIAN zu ihrem Gesundheitszustand befragt werden. So lässt sich die Wirksamkeit der Rehabilitation auch aus Patientensicht darstellen.
82 % empfinden den persönlichen Behandlungserfolg als gut oder sehr gut
Der subjektive Behandlungserfolg wird mit der Zufriedenheitsbefragung am Ende der Rehabilitation erfragt. Dabei schätzen die Patientinnen und Patienten ein, inwieweit sich ihr Wohlbefinden durch die Behandlungen verbessert hat.
Anzahl
2.085 digital erfasste Fragebögen fließen in diese Auswertung ein.
Mehr Ruhe, weniger Belastung – 72 % erleben echte Veränderung
Die Ergebnisse des Mini-TF12 zeigen sehr gute Resultate: Im Jahr 2024 konnten 72,6 % der Patientinnen und Patienten eine Verbesserung ihrer Symptome erzielen und somit die Lebensqualität deutlich steigern.
Gesamtwert
In diese Auswertung fließen die Daten von 1.386 Patientinnen und Patienten ein.
Der überwiegende Großteil der Rehabilitanden (72,6 %) profitierte deutlich von der Rehabilitation. Nur ein geringer Anteil blieb unverändert (10,9 %). Das belegt die Wirksamkeit der Rehabilitation.
Einzelitems
In diese Auswertung fließen die Daten von über 1.386 Patientinnen und Patienten ein.
Die Grafik zeigt die zwölf Einzelitems des Fragebogens, in denen alle Rehabilitanden eine Verbesserung feststellen können. Die Ergebnisse zeigen, wie effektiv die Reha-Maßnahmen bei Tinnitusproblematiken ist.
Grundlage der Messung
Der „Mini-Tinnitus Fragebogen” (Mini-TF) ist ein kurzer Fragebogen zur Erfassung der Schwere und Auswirkungen von Tinnitus auf das Leben einer Person. Der Mini-TF12 besteht aus einer begrenzten Anzahl von Fragen, die darauf abzielen, die subjektive Wahrnehmung des Tinnitus durch den Patienten zu erfassen. Die Fragen beziehen sich auf die Lautstärke und den störenden Charakter des Tinnitus, seine Auswirkungen auf die Konzentration, den Schlaf, die Stimmung und die allgemeine Lebensqualität. Die Antworten des Patienten helfen, ein Bild davon zu erhalten, wie stark der Tinnitus das tägliche Leben beeinflusst. Ein höherer Gesamtwert weist auf einen stärkeren Tinnitus und eine größere Beeinträchtigung der Lebensqualität hin, während ein niedrigerer Wert auf weniger ausgeprägte Tinnitus-Symptome hindeutet. Die Quellenangabe ist unter Begriffslexikon & Literatur einzusehen.
3 von 4 Patient*innen finden zurück zu mehr emotionaler Ausgeglichen- heit
Bei der Auswertung der Ergebnisse des GAD-7-Fragebogens zum Thema Angst von über 1.700 Patientinnen und Patienten wird ein tolles Ergebnis deutlich. Über 75 % geben eine spürbare Verbesserung an - dies bestätigt die Wirksamkeit der Behandlungsmethoden bei Angststörungen.
Gesamtwert
1.719 digital erfasste Fragebögen fließen in diese Auswertung ein.
Bei der Auswertung der Ergebnisse des GAD-7-Fragebogens zum Thema Angst von über 1.700 Patientinnen und Patienten wird ein tolles Ergebnis deutlich. Über 75 % geben eine spürbare Verbesserung an - dies bestätigt die Wirksamkeit der Behandlungsmethoden bei Angststörungen.
Generalizied Anxiety Disorder Scale-7 (GAD-7)
Im Jahr 2024 haben über 1.700 Patientinnen und Patienten den GAD-7 Fragebogen beantwortet.
Die Detailauswertung zeigt, dass sich die Symptomatik der Patientinnen und Patienten im Verlauf der Behandlung in der HTS in allen Themenbereichen des Fragebogens verbessert hat. Besonders hervorzuheben ist, dass über 61 % der Rehabilitanden angeben, weniger schnell gereizt oder verärgert zu sein.
Grundlage der Messung
Die Generalized Anxiety Disorder Scale-7 (GAD-7) ist ein
Kurzinstrument zur Erfassung der Generalisierten Angststörung. Die sieben Items fragen die wichtigsten diagnostischen Kriterien der Generalisierten Angststörung nach den DSM-IV- und ICD-10 ab. Alle Items werden jeweils auf einer vierstufigen Antwortskala bewertet. Das Gesamtergebnis kann zwischen 0 und 21 Punkten liegen. Die Quellenangabe ist unter Begriffslexikon & Literatur einzusehen.
Mehr als drei Viertel berichten von weniger körperlichen Beschwerden
Die Ergebnisse des PHQ-15 zeigen sehr gute Resultate: Im Jahr 2024 gaben fast 80 % der Patientinnen und Patienten von einer Verbesserung ihrer somatischen Symptome an.
Gesamtwert
In diese Auswertung fließen die Daten von über 1.761 Patientinnen und Patienten ein.
Der überwiegende Großteil der Patient*innen (78,5 %) profitierte deutlich von der Rehabilitation und zeigte eine Verbesserung des Gesundheitszustands. Nur bei einem geringen Anteil blieb der Zustand unverändert (8,2 %) - ein toller Erfolg!
Einzelitems
In diese Auswertung fließen die Daten von über 1.761 Patientinnen und Patienten ein.
Die Auswertung der 15 Fragen des PHQ-15-Fragebogens belegt, dass in allen Bereichen die Patientinnen und Patienten bei Entlassung eine Verbesserung feststellen. Beispielsweise über die Hälfte (55%) der Befragten gab weniger Müdigkeit und Energielosigkeit an.
Grundlage der Messung
Der PHQ-15-Fragebogen erfasst 15 somatische Symptome, die bei psychosomatischen Erkrankungen häufig auftreten. Insgesamt kann ein Gesamtergebnis von bis zu 30 Punkten erzielt werden, wobei gilt: höhere Werte weisen auf eine stärkere Symptomatik hin. Die Quellenangabe ist unter Begriffslexikon & Literatur einzusehen.
Reha wirkt – bei 78 % verbessern sich depressive Beschwerden
Im Jahr 2024 konnten fast 80 % der Patientinnen und Patienten eine Verbesserung ihrer depressiven Symptome erzielen. Dieses positive Ergebnis zeigt eine Messung mit dem PHQ-9)-Fragebogen bei über 1.700 Befragten.
Gesamtwert
1.706 digital erfasste Fragebögen fließen in diese Auswertung ein.
Am Ende der Rehabilitation berichten 78,8 % der Patientinnen und Patienten von einer spürbaren Verbesserung. Bei weiteren 9,8 % bleibt der Zustand stabil – ein Zeichen für den nachhaltigen Erfolg der Behandlung.
Patient-Health-Questionnaire (PHQ-9)
Im Jahr 2024 haben 1.706 Patientinnen und Patienten den PHQ-9 Fragebogen beantwortet.
Der Blick auf die einzelnen Fragen zeigt, dass sich laut den Patientinnen und Patienten die depressiven Symptome durch die Reha-Maßnahme deutlich reduzierten und somit eine Besserung eintritt. Beispielsweise bei mehr als der Hälfte wird wieder mehr Interesse und Freude deutlich.
Grundlage der Messung
Der Patient-Health-Questionnaire-9 (PHQ-9) erfasst mit neun Fragen den Schweregrad einer möglichen depressiven Symptomatik in der HTS. Die einzelnen Fragen werden auf einer Skala zwischen 0 und 3 Punkten beantwortet. Der Summenwert des Fragebogens kann somit insgesamt zwischen 0 und 27 Punkten liegen. Die Quellenangabe ist unter Begriffslexikon & Literatur einzusehen.