Patientenmerkmale
In den Kliniken und Einrichtungen von MEDIAN werden vielfältige Patientengruppen behandelt.
6.371 Patientinnen & Patienten in der Pneumologie
Im Jahr 2024 wurden über 6.300 Patientinnen und Patienten in den pneumologischen Abteilungen von MEDIAN stationär behandelt. Ambulante Rehabilitationen sind in dieser Angabe nicht einbezogen.
Datengrundlage
In die Auswertung werden die Daten aller pneumologischen Fachabteilungen von MEDIAN einbezogen.
56 % der Leistungen übernimmt die gesetzliche Rentenversicherung
Die gesetzliche Rentenversicherung war im Jahr 2024 der Hauptleistungsträger, indem sie 56 % der erbrachten Leistungen übernahm. Zudem übernahm die gesetzliche Krankenversicherung mehr als ein Drittel (40 %) der Leistungen in der Pneumologie.
Verteilung Leistungsträger
Die Grafik zeigt die Verteilung der Leistungsträger in der Pneumologie im Jahr 2024.
Durchschnittlich 21 Tage Rehabilitation
Durchschnittlich verbringen die pneumologischen Patientinnen und Patienten im Jahr 2024 21 Tage in den MEDIAN Einrichtungen. Bei 28 % dauerte die Reha-Maßnahme länger als 24 Tage.
Übersicht der Verweildauer
Das Diagramm verdeutlicht, dass die meisten Patientinnen und Patienten (67 %) zwischen 18 und 23 Tagen in der Einrichtung verweilen.
Patientinnen & Patienten sind im Schnitt 61 Jahre jung
Die pneumologischen Patientinnen und Patienten hatten im Jahr 2024 ein Durchschnittsalter von 61 Jahren. Während der Rehabilitation waren 86 % der Patientinnen und Patienten über 50 Jahre alt.
Übersicht der Altersstufen
Die Grafik zeigt die Verteilung der Altersstufen für die Pneumologie bei MEDIAN. Die überwiegende Mehrheit (65 %) war zum Zeitpunkt der Rehabilitation zwischen 50 und 69 Jahre alt.
Chronische Lungenkrankheit wird am häufigsten behandelt
Die am häufigsten erfasste Hauptdiagnose in der Pneumologie war in 2024 mit 41 % die chronische obstruktive Lungenkrankheit, was einen von vielen Behandlungsschwerpunkten von MEDIAN darstellt. Außerdem liegt die Expertise der Teams in der Rehabilitation von Infektionen, Allergien, Verengungen der Atemwege, Schädigungen des Lungengewebes oder Erkrankungen der Blutgefäße im Atemwegssystem. Unter "Übersicht" sind die fünf häufigsten Hauptdiagnosen der Pneumologie einsehbar.
Verteilung der Hauptdiagnosen
Alle Patientinnen und Patienten haben eine Haupt- und teilweise mehrere Nebendiagnosen für den Reha-Aufenthalt. Die abgebildeten fünf Hauptdiagnosen machten im Jahr 2024 etwa 80 % aller Diagnosen in der Pneumologie aus. Die chronische obstruktive Lungenkrankheit war die häufigste Hauptdiagnose.
Zufriedenheit
Am Ende des Reha-Aufenthalts werden die Patientinnen und Patienten digital nach ihrer Zufriedenheit zu verschiedenen Themen befragt.
92 % sind mit der Pflege zufrieden – ein tolles Ergebnis!
Mithilfe der digitalen Zufriedenheitsbefragung am Ende des Aufenthalts wird deutlich, dass hervorragende 92 % der befragten Patientinnen und Patienten in 2024 mit der pflegerischen Versorgung zufrieden waren.
Bewertete Kategorien
Die Grafik zeigt, wie viel Prozent der pneumologischen Patientinnen und Patienten mit den verschiedenen Kategorien zufrieden sind.
Anzahl
Beachtliche 4.053 digital erfasste Fragebögen bilden die Grundlage dieser Auswertung.
Qualitätsstandards
Die folgenden Kennzahlen zeigen: Top-Niveau bei der Erfüllung der Vorgaben der Deutschen Rentenversicherung.
95 von 100 Qualitätspunkte: Top-Qualität in der Pneumologie
Für jede Rehabilitation gibt es Vorgaben zu den therapeutischen Behandlungen, was die Vielfalt, Menge und Dauer betrifft. Bei voller Erfüllung der DRV-Vorgaben können bis zu 100 Qualitätspunkte erreicht werden. Das Leistungsniveau für die Pneumologie zusammen liegt bei 95 Punkten.
Einzelkennzahlen
Die Gesamt-Qualitätspunkte setzen sich aus den drei Einzelwerten für die Leistungsverteilung, -menge und -dauer der Therapien und Behandlungen zusammen.
Datengrundlage
In die Auswertung werden die Daten und Qualitätspunkte aller pneumologischen Fachabteilungen von MEDIAN einbezogen. Die Datenauswertung erfolgt über das interne MEDIAN Reportingsystem.
Behandlungserfolge
Folgend sind die Daten der Ergebnisqualität für die Pneumologie zu sehen. In der Behandlung kommen Patient-Reported Outcome Measures (PROMs) zum Einsatz. Das bedeutet, dass Patientinnen und Patienten vor, während und nach ihrem Aufenthalt über das digitale Fragebogenportal von MEDIAN zu ihrem Gesundheitszustand befragt werden. So lässt sich die Wirksamkeit der Rehabilitation auch aus Patientensicht darstellen.
59 % empfinden den persönlichen Behandlungserfolg als gut oder sehr gut
Der subjektive Behandlungserfolg wird mit der Zufriedenheitsbefragung am Ende der Rehabilitation erfragt. Dabei schätzen die Patientinnen und Patienten ein, inwieweit sich ihr Wohlbefinden durch die Behandlungen verbessert hat.
Anzahl
4.079 digital erfasste Fragebögen fließen in diese Auswertung ein.
65 % fühlen sich wohler - spürbar besser leben!
Im Jahr 2024 haben mehr als 1.500 Patientinnen und Patienten mit lungenspezifischen Erkrankungen den PHQ- 4-Fragebogen ausgefüllt.
Gesamtwert
In diese Auswertung fließen die Daten von 1.549 Patientinnen und Patienten ein.
Fast 65 % der pneumologischen Patientinnen und Patienten geben eine Verbesserung ihrer depressiven und angstbedingten Symptome an.
Einzelitems
In die Grafik fließen die Daten von 1.549 Patientinnen und Patienten ein.
Die Grafik verdeutlicht, dass sich die depressive und angstbedingte Symptomatik im Laufe ihres Aufenthaltes reduziert hat.
Grundlage der Messung
Der PHQ-4 ist eine äußerst kompakte Version des „Patient Health Questionnaire” (PHQ), der entwickelt wurde, um schnell Informationen über das psychische Wohlbefinden von Patientinnen und Patienten zu erfassen. Er besteht aus den ersten beiden Fragen des Depressionsmoduls des PHQ, die auf depressive Symptome abzielen, sowie den ersten beiden Fragen des Moduls zur Erfassung generalisierter Ängstlichkeit (GAD). Die Antwortmöglichkeiten reichen von: „überhaupt nicht“ (0 Punkte) bis „fast jeden Tag“ (3 Punkte). Bei der Auswertung des PHQ-4 werden die Ausprägungen auf den vier Items addiert, sodass der Summenwert Werte von 0 bis 12 annehmen kann. Hierbei gilt: Je geringer der Summenwert, desto besser ist das psychische Wohlbefinden. Die Quellenangabe ist unter Begriffslexikon & Literatur einzusehen.