Patientenmerkmale
In den Kliniken und Einrichtungen von MEDIAN werden vielfältige Patientengruppen behandelt.
4.312 Patientinnen und Patienten in der Geriatrie
Im Jahr 2024 wurden über 4.300 Patientinnen und Patienten in den geriatrischen Abteilungen von MEDIAN stationär behandelt. Ambulante Rehabilitationen sind in dieser Angabe nicht einbezogen.
Datengrundlage
In die Auswertung werden die Daten aller geriatrischen Fachabteilungen von MEDIAN einbezogen.
97 % der Leistungen übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung
Die gesetzliche Krankenversicherung war im Jahr 2024 der Hauptleistungsträger, indem sie 97 % der erbrachten Leistungen übernahm. Zudem übernahm die private Krankenversicherung 3 % der Leistungen in der Geriatrie.
Verteilung Leistungsträger
Die Grafik zeigt die Verteilung der Leistungsträger in der Geriatrie im Jahr 2024.
Durchschnittlich 20 Tage Rehabilitation
Durchschnittlich verbringen 2024 die geriatrischen Patientinnen und Patienten 20 Tage in den MEDIAN Einrichtungen.
Übersicht der Verweildauer
Das Diagramm verdeutlicht, dass die meisten Patientinnen und Patienten (80 %) zwischen 18 und 23 Tagen in der Einrichtung verweilen.
Patientinnen & Patienten sind im Schnitt 81 Jahre jung
Die geriatrischen Patientinnen und Patienten hatten im Jahr 2024 ein Durchschnittsalter von 81 Jahren. Während der Rehabilitation waren 90 % der Patientinnen und Patienten über 70 Jahre alt.
Übersicht der Altersstufen
Die Grafik zeigt die Verteilung der Altersstufen für die Geriatrie bei MEDIAN. Die überwiegende Mehrheit (60 %) war zum Zeitpunkt der Rehabilitation älter als 80 Jahre.
Die Fraktur des Femurs wird am häufigsten behandelt
Die am häufigsten erfasste Hauptdiagnose in der Geriatrie war in 2024 mit 13 % die Fraktur des Femurs. Die geriatrische Rehabilitation ist eine spezialisierte Form der Rehabilitation, die sich auf ältere Patientinnen und Patienten mit mehreren Erkrankungen konzentriert. Das Hauptziel der geriatrischen Rehabilitationskliniken besteht darin, die individuelle Selbstständigkeit wiederherzustellen.
Verteilung der Hauptdiagnosen
Alle Patientinnen und Patienten haben eine Haupt- und teilweise mehrere Nebendiagnosen für den Reha-Aufenthalt. Die abgebildeten fünf Hauptdiagnosen machten im Jahr 2024 etwa 30 % aller Diagnosen in der Geriatrie aus. Die Fraktur des Femurs war die häufigste Hauptdiagnose.
Zufriedenheit
Am Ende des Reha-Aufenthalts werden die Patientinnen und Patienten digital nach ihrer Zufriedenheit zu verschiedenen Themen befragt.
93% sind mit der Therapie zufrieden - ein tolles Ergebnis!
Mithilfe der Zufriedenheitsbefragung am Ende des Aufenthalts wird deutlich, dass hervorragende 93 % der befragten Patientinnen und Patienten in 2024 mit der therapeutischen Versorgung zufrieden waren.
Bewertete Kategorien
Die Grafik zeigt, wie viel Prozent der geriatrischen Patientinnen und Patienten mit den verschiedenen Kategorien zufrieden sind.
Anzahl
Als Grundlage für diese Auswertung dienen die 842 digital erfassten Fragebögen.
Behandlungserfolge
Folgend sind die Daten der Ergebnisqualität für die Geriatrie zu sehen. Um den Therapieerfolg und die Wirksamkeit der Rehabilitation zu messen, können verschiedene Ergebnisparameter vom ärztlichen und therapeutischen Personal erfasst werden (Scores). Die daraus resultierenden Ergebnisse werden vom Ärzte- und Therapeuten-Team genutzt, um die Behandlung optimal an die individuellen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten anzupassen.
66 % empfinden den persönlichen Behandlungserfolg als gut oder sehr gut
Der subjektive Behandlungserfolg wird mit der Zufriedenheitsbefragung am Ende der Rehabilitation erfragt. Dabei schätzen die Patientinnen und Patienten ein, inwieweit sich ihr Wohlbefinden durch die Behandlungen verbessert hat. Im Jahr 2024 beschrieben über zwei Drittel dies als gut oder sehr gut.
Grundlage der Messung
842 digital erfasste Fragebögen fließen in diese Auswertung ein.
Reha, die bewegt: 77 % stehen schneller auf und gehen sicherer
Am Ende der Rehabilitation gaben mehr als 77 % der Patienten und Patientinnen an, dass sich ihre Zeitdauer für Aufstehen und Gehen gebessert hat. Dies zeugt von einer effektiven Reha-Maßnahme bei Mobilitätsproblemen. Weitere Informationen zum TUG sind unter "Information" zu finden.
Timed-up-and-go-Test (TUG)
In diese Auswertung fließen die Daten von 832 Patientinnen und Patienten ein.
Die überwiegende Mehrheit der Rehabilitanden (77,2 %) profitiert deutlich von der Rehabilitation und zeigt eine Verbesserung des Mobilitätszustands. Bei weiteren 14 % kann der Zustand konstant gehalten werden - ein toller Erfolg!
Grundlage der Messung
Der „Timed-up-and-go-Test” (zu deutsch: Zeitdauer für Aufstehen und Gehen) ist ein einfacher Mobilitätstest zur Beurteilung der Beweglichkeit beziehungsweise des Körpergleichgewichts und der daraus resultierenden Gefahr eines Sturzes – insbesondere des alternden Menschen. Für den Test werden die Patientinnen und Patienten bei der Aufnahme aufgefordert, sich ohne fremde Hilfe von einem Stuhl mit Armlehnen zu erheben, eine Strecke von drei Metern zu gehen und sich wieder zu setzen, wobei Hilfsmittel wie beispielsweise eine Gehhilfe verwendet werden dürfen. Die für diesen Vorgang benötigte Zeit wird in Sekunden notiert. Am Ende der Rehabilitation wird der Test erneut absolviert. Die Quellenangabe ist unter Begriffslexikon & Literatur einzusehen.
Mobilität stärken – mit messbarem Erfolg: 82 % verbessern sich!
Die Ergebnisse des Tinetti-Tests zeigen sehr gute Resultate: Im Jahr 2024 erzielten fast 82 % der Patientinnen und Patienten ein Verbesserung ihrer Mobilität. Weitere Details zum Test sind unter dem Button "Informationen" einzusehen.
Tinetti-Test
In diese Auswertung fließen die Daten von 927 Patientinnen und Patienten ein.
Tolle Ergebnisse für die Patienten und Patientinnen am Ende der Rehabilitation: 81,8 % verbessern sich in ihrer Mobilität in Hinblick auf ihr Sturzrisiko. Weitere 12,4 % können ihr Niveau weiterhin stabil halten.
Grundlage der Messung
Der „Tinetti-Test” ist ein Mobilitätstest, der verwendet wird, um die Mobilität (älterer) Patientinnen und Patienten zu bewerten, insbesondere das Sturzrisiko. Er besteht aus zwei Teilen: einem Balancetest und einer Gehprobe. Im Balancetest werden Patientinnen und Patienten gebeten, verschiedene Handlungen auszuführen, die anschließend mit 0 bis 2 Punkten bewertet werden, je nachdem, wie sicher die Ausführung war. Die maximale Punktzahl für den Balancetest beträgt 16 Punkte. Die Gehprobe bewertet die Sicherheit des Gehens unter verschiedenen Aspekten, wobei ebenfalls 0 bis 2 Punkte für jede Kategorie vergeben werden. Die maximale Punktzahl für die Gehprobe beträgt 12 Punkte. Die Verwendung von Hilfsmitteln wird ebenfalls in die Bewertung einbezogen. Die Quellenangabe ist unter Begriffslexikon & Literatur einzusehen.