Patientenmerkmale
In den Kliniken und Einrichtungen von MEDIAN werden vielfältige Patientengruppen behandelt.
33.793 Patientinnen & Patienten - beeindruckend!
In den psychosomatischen Fachabteilungen von MEDIAN wurden im Jahr 2024 über 33.700 Patientinnen und Patienten stationär behandelt.
Datengrundlage
In die Auswertung werden die Daten aller psychosomatischen Fachabteilungen von MEDIAN einbezogen.
85 % der Leistungen übernimmt die gesetzliche Renten-versicherung
Die psychosomatischen Leistungen werden von verschiedenen Kostenträgern übernommen: Mit 85 % war die gesetzliche Rentenversicherung im Jahr 2024 der Hauptkostenträger in der Psychosomatik.
Verteilung Leistungsträger
Ähnlich zu den übrigen Indikationen war die gesetzliche Rentenversicherung im Jahr 2024 der Hauptleistungsträger, indem diese 85 % der erbrachten Leistungen übernahm. Die gesetzliche Rentenversicherung spielte somit eine maßgebliche Rolle bei der Finanzierung einer psychosomatischer Rehabilitation.
Durchschnittlich 34 Tage Rehabilitation
Durchschnittlich verbrachten die Patientinnen und Patienten 34 Tage in den psychosomatischen MEDIAN Einrichtungen. Bei 88 % der Rehabilitanden dauerte die Maßnahme länger als 27 Tage.
Übersicht der Verweildauer
Das Diagramm verdeutlicht, dass die meisten Patientinnen und Patienten (61 %) zwischen 27 und 41 Tagen in der Einrichtung verweilen.
Patientinnen & Patienten sind im Schnitt 52 Jahre jung
Die psychosomatischen Patientinnen und Patienten hatten im Jahr 2024 ein Durchschnittsalter von 52 Jahren. Der größte Anteil (39 %) hatte zum Zeitpunkt des Aufenthalts ein Alter zwischen 50 und 59 Jahren.
Übersicht der Altersstufen
Die Grafik zeigt die Verteilung der Altersstufen für die Psychosomatik bei MEDIAN. Die überwiegende Mehrheit (69 %) war zum Zeitpunkt der Rehabilitation älter als 50 Jahre.
Depressive Störungen – ein Schwerpunkt unserer Expertise
In den psychosomatischen Einrichtungen von MEDIAN werden zahlreiche Erkrankungen behandelt. Die mit 39 % am häufigsten erfasste Hauptdiagnose ist die rezidivierende depressive Störung. Zudem liegt die Expertise auch bei anderen psychischen Belastungen wie zum Beispiel der Angststörung.
Verteilung der Hauptdiagnosen
Alle Patientinnen und Patienten haben eine Haupt- und teilweise mehrere Nebendiagnosen für den Reha-Aufenthalt. Die abgebildeten fünf Hauptdiagnosen machten im Jahr 2024 etwa 87 % aller Diagnosen in der Psychosomatik aus.
Zufriedenheit
Am Ende des Reha-Aufenthalts werden die Patientinnen und Patienten zu ihrer Zufriedenheit zu verschiedenen Themen befragt.
83 % sind mit den Therapien in der Psychosomatik zufrieden
Die digitale Zufriedenheitsbefragung am Ende des Aufenthalts zeigt, dass im Jahr 2024 83 % der Patientinnen und Patienten mit der therapeutischen Versorgung in der psychosomatischen Rehabilitation bei MEDIAN zufrieden sind.
Bewertete Kategorien
Die Grafik zeigt, wie viel Prozent der psychosomatischen Patientinnen und Patienten in den verschiedenen Kategorien zufrieden sind.
Anzahl
Beachtliche 24.656 digital erfasste Fragebögen bilden die Grundlage dieser Auswertung.
Qualitätsstandards
Die folgenden Kennzahlen zeigen, dass die Einrichtungen von MEDIAN die Vorgaben der Deutschen Rentenversicherung zu den Rehabilitationsinhalten sehr gut erfüllen.
96 von 100 Qualitätspunkte: Spitzenleistung in der Psychosomatik
Für jede Rehabilitation gibt es Vorgaben zu den therapeutischen Behandlungen, was die Vielfalt, Menge und Dauer betrifft. Im Jahr 2024 wurden in den psychosomatischen Fachabteilungen mit 96 von 100 Qualitätspunkten die Vorgaben ausgezeichnet erfüllt.
Einzelkennzahlen
Die Gesamt-Qualitätspunkte setzen sich aus den drei Einzelwerten für die Leistungsverteilung, -menge und -dauer der Therapien und Behandlungen zusammen.
Zeitliche Entwicklung
Nach einer stetigen Verbesserung der Qualitätspunkte in der Psychosomatik in den vergangenen Jahren, konnte das hohe Niveau im Jahr 2024 mit 96 Punkten noch einmal übertroffen werden.
Datengrundlage
In die Auswertung werden die Daten und Qualitätspunkte aller psychosomatischen Fachabteilungen von MEDIAN einbezogen. Die Datenauswertung erfolgt über das interne MEDIAN Reportingsystem.
98 von 100 Qualitätspunkte: Top-Reha nach einer Depression
Die DRV überprüft, ob die richtigen Therapien und Behandlungen durchgeführt werden. Dafür gibt es bestimmte Vorgaben, die sogenannten Reha-Therapiestandards (RTS). Werden alle Vorgaben erfüllt, können maximal 100 Qualitätspunkte erreicht werden. Mit 98 Qualitätspunkten im Jahr 2024 im RTS „Depressive Störungen“ konnten die sehr guten Leistungen der Vorjahre beibehalten werden.
Zeitliche Entwicklung
Die Qualitätspunkte für den Reha-Therapiestandard "Depressive Störungen" zeigen eine beeindruckende Entwicklung, die seit 2018 stetig angestiegen ist. Mit 98 Punkten in den letzten drei Jahren wird die hohe Qualität der Therapieangebote deutlich unterstrichen.
Datengrundlage
In die Berechnung fließen die Werte aller psychosomatischen Fachabteilungen ein. Die Datenauswertung erfolgt über das interne MEDIAN Reportingsystem.
Behandlungserfolge
Nachfolgend sind die Daten zur Ergebnisqualität der Psychosomatik dargestellt. Neben den vom ärztlichen und therapeutischen Personal erhobenen Ergebnisparametern (Scores) werden in unseren psychosomatischen Einrichtungen auch sogenannte Patient-Reported Outcome Measures (PROMs) eingesetzt. Dies bedeutet, dass Patientinnen und Patienten vor, während und nach ihrem Aufenthalt über das digitale Fragebogenportal von MEDIAN ihren Gesundheitszustand selbst einschätzen. Auf diese Weise kann die Wirksamkeit der Rehabilitation nicht nur aus fachlicher Sicht, sondern auch aus der Perspektive der Patientinnen und Patienten veranschaulicht werden.
63 % sind zufrieden mit dem Behandlungserfolg
Der subjektive Behandlungserfolg wird mit der Zufriedenheitsbefragung am Ende der Rehabilitation erfragt. Dabei schätzen die Patientinnen und Patienten ein, inwieweit sich ihr Wohlbefinden durch die Behandlungen verbessert hat. 63 % der Patientinnen und Patienten bewerten den subjektiven Behandlungserfolg am Ende der Reha-Maßnahme als gut oder sehr gut.
Grundlage der Messung
24.656 digital erfasste Fragebögen fließen in diese Auswertung ein.
Mehr Wohlbefinden für über 70 % – Reha zeigt Wirkung
Mehr als 2.800 Patientinnen und Patienten bewerteten nach Abschluss der Rehabilitation ihre körperlichen Beschwerden mithilfe des PHQ-15-Fragebogens. Im Jahr 2024 zeigte sich in allen erhobenen Bereichen eine Verbesserung, wobei insbesondere Schlafprobleme und Energielosigkeit deutlich reduziert werden konnten.
Gesamtwert
Über 2.860 Patienten und Patientinnen haben in 2024 den PHQ-15 Fragebogen beantwortet.
Am Ende der Rehabilitation berichteten 70,3 % der Patientinnen und Patienten von einer spürbaren Verbesserung ihrer körperlichen Beschwerden. Bei nur 8,7 % blieb der Zustand unverändert. Dies spiegelt die Wirksamkeit der therapeutischen Maßnahmen und des Rehabilitationsprogramms in der Psychosomatik wider.
Einzelitems
In der Detailansicht der Ergebenisse wird verdeutlicht, dass die Mehrheit der Patientinnen und Patienten in allen Bereichen des Fragebogens eine Reduktion ihrer körperlichen Beschwerden verspüren.
Grundlage der Messung
Der PHQ-15-Fragebogen erfasst 15 somatische Symptome, die bei psychosomatischen Erkrankungen häufig auftreten. Insgesamt kann ein Gesamtergebnis von bis zu 30 Punkten erzielt werden. Die Quellenangabe ist unter Begriffslexikon & Literatur einzusehen.
Spürbare Wirkung: Über 75% der Patient*innen fühlen sich besser
Im Jahr 2024 bewerteten über 16.500 Patientinnen und Patienten ihr Wohlbefinden am Ende ihres Reha-Aufenthalts. Die Einschätzung erfolgte mithilfe des HEALTH-49-Fragebogens. Die Ergebnisse zeigen in allen neun Bereichen eine spürbare Verbesserung der Beschwerden.
Gesamtwert
Die Werte von über 16.500 Patientinnen und Patienten im Jahr 2024 fließen in die Bewertung ein.
Die Daten zeigen: Während des Reha-Aufenthalts hat sich bei etwa 76 % der Patientinnen und Patienten das seelische Wohlbefinden spürbar verbessert. Bei einem kleineren Teil blieben die Beschwerden gleich, und bei wenigen kam es zu einer Verschlechterung. Die Patientinnen und Patienten haben eine deutliche Linderung ihrer Beschwerden und eine Steigerung ihrer Lebensqualität erfahren, was die Wirksamkeit der therapeutischen Maßnahmen und der Rehabilitation unterstreicht.
Einzelitems
In allen neun Items des HEALTH-49-Fragebogens wird eine Verbesserung der Symptomatik deutlich. Eine besonders starke Besserung zeigt sich bei der Depressivität sowie den phobischen Ängsten.
Grundlage der Messung
Der HEALTH-49 ist ein Fragebogen, der dazu entwickelt wurde, den allgemeinen Gesundheitszustand von Menschen umfassend zu erfassen. Er fragt verschiedene Aspekte des Wohlbefindens ab, wie zum Beispiel emotionale Belastungen (Ängste, depressive Symptome), körperliche Beschwerden (wie Schmerzen oder Erschöpfung) und auch soziale Schwierigkeiten (zum Beispiel Probleme im Umgang mit anderen Menschen). Der Fragebogen besteht aus 49 Fragen, die dabei helfen, ein genaues Bild vom körperlichen und seelischen Zustand der Person zu bekommen. Das Ziel ist es, den Erfolg von Behandlungen besser beurteilen zu können und den Betroffenen zu helfen, ihren Gesundheitszustand selbst besser zu verstehen. Die Quellenangabe ist unter Begriffslexikon & Literatur einzusehen.
3 von 4 Patient*innen mit weniger Angst – zurück zur inneren Balance
Etwa 75 % der Patientinnen und Patienten mit Angststörungen, die zu Beginn der Rehabilitation unter den Symptomen litten, gaben am Ende der Rehabilitation eine Verbesserung an. Die Therapien zeigen eine beachtliche Wirkung.
Gesamtwert
Über 2.800 Patientinnen und Patienten haben 2024 den GAD-7-Fragebogen beantwortet.
Während des Reha-Aufenthalts haben sich bei rund drei Viertel der Patientinnen und Patienten die Angstsymptome spürbar verbessert. Bei einem kleineren Teil blieben die Beschwerden gleich, und nur bei wenigen kam es zu einer Verschlechterung.
Einzelitems
Der Blick auf die einzelnen Fragen zeigt, dass sich die Angstsymptome bei einem Großteil der Patientinnen und Patienten durch die Reha-Maßnahme reduzierten. Beispielsweise sind über 54% kurz vor der Heimreise weniger schnell gereizt oder verärgert.
Grundlage der Messung
Die Generalized Anxiety Disorder Scale-7 (GAD-7) ist ein Kurzinstrument zur Messung von Angststörungen. Die sieben Items fragen die wichtigsten diagnostischen Kriterien der Generalisierten Angststörung ab. Alle Items werden jeweils auf einer vierstufigen Antwortskala bewertet. Das Gesamtergebnis kann zwischen 0 und 21 Punkten liegen. Die Quellenangabe ist unter Begriffslexikon & Literatur einzusehen.
3 von 4 Patient*innen berichten von einer Verbesserung ihrer Depressions- symptome
Über 76 % der Patientinnen und Patienten mit Depressionen gaben am Ende der Rehabilitation eine Verbesserung ihrer Symptome an. Gemessen wird dies in den Einrichtungen von MEDIAN unter anderem mit dem PHQ-9-Fragebogen.
Gesamtwert
10.618 digital erfasste Fragebögen fließen in diese Auswertung ein.
Mit 76,4 % verzeichnete die große Mehrheit eine gesundheitliche Verbesserung. 7,3 % blieben auf konstantem Niveau. Die Ergebnisse sprechen für die Wirksamkeit der Maßnahme.
Einzelitems
Im Jahr 2024 haben über 10.600 Patientinnen und Patienten den PHQ-9-Fragebogen ausgefüllt, um ihre seelische Gesundheit einzuschätzen. Die Ergebnisse zeigen: In allen abgefragten Bereichen – wie Stimmung, Antrieb, Schlaf oder Lebensfreude – konnten viele Patientinnen und Patienten während ihres Aufenthalts spürbare Verbesserungen erzielen. Das bedeutet: Die Behandlung wirkt – und sie hilft den meisten Menschen, sich wieder wohler und stabiler zu fühlen.
Die Detailansicht zeigt, dass sich im Verlauf der Behandlung die depressive Symptomatik der Patientinnen und Patienten in allen Themenbereichen des Fragebogens gebessert hat. Durch die Rehabilitation konnten bis zu 54 % der Rehabilitanden Verbesserungen erreichen wie beispielsweise bei der Frage zum "Interessenverlust".
Grundlage der Messung
Der Patient-Health-Questionnaire-9 (PHQ-9) erfasst mit neun Fragen den Schweregrad einer möglichen depressiven Symptomatik. Die einzelnen Fragen werden auf einer Skala zwischen 0 und 3 Punkten beantwortet. Der Summenwert des Fragebogens kann somit insgesamt zwischen 0 und 27 Punkten liegen. Die Quellenangabe ist unter Begriffslexikon & Literatur einzusehen.