Patientenmerkmale
In den Kliniken und Einrichtungen von MEDIAN werden vielfältige Patientengruppen behandelt.
1.390 Patientinnen und Patienten in der Rheumatologie
Im Jahr 2024 wurden über 1.300 Patientinnen und Patienten in den rheumatologischen Abteilungen von MEDIAN stationär behandelt.
Datengrundlage
In die Auswertung werden die Daten aller rheumatologischen Fachabteilungen von MEDIAN einbezogen.
80 % der Leistungen übernimmt die gesetzliche Rentenversicherung
Die gesetzliche Rentenversicherung war im Jahr 2024 der Hauptleistungsträger, indem sie 80 % der erbrachten Leistungen übernahm. Zudem übernahm die gesetzliche Krankenversicherung 19 % der Leistungen in der Rheumatologie.
Verteilung Leistungsträger
Die Grafik zeigt die Verteilung der Leistungsträger in der Rheumatologie im Jahr 2024.
Durchschnittlich 21 Tage Rehabilitation
Durchschnittlich verbringen die rheumatologischen Patientinnen und Patienten 21 Tage in den MEDIAN Einrichtungen. Bei 38 % dauerte die Reha-Maßnahme länger als 24 Tage.
Übersicht der Verweildauer
Das Diagramm verdeutlicht, dass die meisten Patientinnen und Patienten (56 %) zwischen 18 und 23 Tagen in der Einrichtung verweilen.
Patientinnen & Patienten sind im Schnitt 58 Jahre jung!
Die rheumatologischen Patientinnen und Patienten hatten im Jahr 2024 ein Durchschnittsalter von 58 Jahren. Während der Rehabilitation waren 79 % der Patientinnen und Patienten über 50 Jahre alt.
Übersicht der Altersstufen
Die Grafik zeigt die Verteilung der Altersstufen für die Rheumatologie bei MEDIAN. Die überwiegende Mehrheit (69 %) war zum Zeitpunkt der Rehabilitation zwischen 50 und 69 Jahre alt.
Chronische Polyarthritis wird am häufigsten behandelt
Die am häufigsten erfasste Hauptdiagnose in der Rheumatologie war in 2024 mit 24 % die chronische Polyarthritis. Angesichts der Vielfalt an Erscheinungsformen bei komplexen Krankheitsbildern wie Rheuma existiert kein allgemeingültiges Behandlungsschema. Neben einer Behandlung mit immunsuppressiven Medikamenten, sind physikalische, ergotherapeutische und krankengymnastische Therapien essentiell.
Verteilung der Hauptdiagnosen
Alle Patientinnen und Patienten haben eine Haupt- und teilweise mehrere Nebendiagnosen für den Reha-Aufenthalt. Die abgebildeten fünf Hauptdiagnosen machten im Jahr 2024 etwa 77 % aller Diagnosen in der Rheumatologie aus.
Zufriedenheit
Am Ende des Reha-Aufenthalts werden die Patientinnen und Patienten digital nach ihrer Zufriedenheit zu verschiedenen Themen befragt.
88 % sind mit der Pflege zufrieden – ein tolles Ergebnis!
Mithilfe der digitalen Zufriedenheitsbefragung am Ende des Aufenthalts wird deutlich, dass hervorragende 88 % der befragten Patientinnen und Patienten in 2024 mit der pflegerischen Versorgung zufrieden waren.
Bewertete Kategorien
Die Grafik zeigt, wie viel Prozent der rheumatologischen Patientinnen und Patienten mit den verschiedenen Kategorien zufrieden sind.
Anzahl
Als Grundlage für diese Auswertung dienen die 463 digital erfassten Fragebögen.
Qualitätsstandards
Die folgenden Kennzahlen zeigen: Topwerte bei der Erfüllung der Vorgaben der Deutschen Rentenversicherung.
98 von 100 Qualitätspunkte: Spitzenwert bei Rheuma
Für jede Rehabilitation gibt es Vorgaben zu den therapeutischen Behandlungen, was die Vielfalt, Menge und Dauer betrifft. Bei voller Erfüllung der DRV-Vorgaben können bis zu 100 Qualitätspunkte erreicht werden. Das Leistungsniveau in den Fachabteilungen für die Rheumatologie liegt bei 98 Punkten.
Einzelkennzahlen
Die Gesamt-Qualitätspunkte setzen sich aus den drei Einzelwerten für die Leistungsverteilung, -menge und -dauer der Therapien und Behandlungen zusammen.
Datengrundlage
In die Auswertung werden die Daten und Qualitätspunkte aller rheumatologischen Fachabteilungen von MEDIAN einbezogen. Die Datenauswertung erfolgt über das interne MEDIAN Reportingsystem.
Behandlungserfolge
Folgend sind die Daten der Ergebnisqualität für die Rheumatologie zu sehen. In der Behandlung kommen Patient-Reported Outcome Measures (PROMs) zum Einsatz. Das bedeutet, dass Patientinnen und Patienten vor, während und nach ihrem Aufenthalt über das digitale Fragebogenportal von MEDIAN zu ihrem Gesundheitszustand befragt werden. So lässt sich die Wirksamkeit der Rehabilitation auch aus Patientensicht darstellen.
Zwei Drittel empfinden den persönlichen Behandlungserfolg als gut oder sehr gut.
Zwei Drittel empfinden den persönlichen Behandlungserfolg als gut oder sehr gut.
Anzahl
463 digital erfasste Fragebögen fließen in diese Auswertung ein.
Fast alle empfinden nach der Rehabilitation weniger Schmerzen
Die Mehrheit der Patientinnen und Patienten (97,6%) berichten von einer messbaren Schmerzverbesserung im Rahmen ihrer rheumatischen Rehabilitation.
Schmerzskala
In diese Auswertung fließen die Daten von 370 Patientinnen und Patienten ein.
Nahezu alle Befragten (97,6 %) berichten von einer Verbesserung, während weitere 0,8 % keine Veränderung angeben. Dies bestätigt die Wirkung der multimodalen Behandlungsansätze bei MEDIAN, wovon auch Patientinnen und Patienten in der Rheumatologie profitieren.
Grundlage der Messung
In der Fachrichtung der Rheumatologie spielt die Wahrnehmung von Schmerzen eine bedeutende Rolle. Der Alltag wird durch schmerzhafte Erfahrungen beeinträchtigt und führt teilweise zu Beeinträchtigungen im sozialen und beruflichen Umfeld. Aus diesem Grund besteht das Ziel der Rehabilitation darin, die Schmerzbelastung bestmöglich zu verringern. Mithilfe der Schmerzskala kann die subjektive Schmerzstärke der Patientinnen und Patienten gemessen werden, 0 bedeutet dabei kein und 10 den stärksten vorstellbaren Schmerz. Die Messung erfolgt sowohl bei Aufnahme als auch bei Entlassung, um Veränderungen über den Rehabilitationsverlauf abbilden zu können.